Ich stricke einen Schal. Und denke dabei über Verstrickungen nach. Zum Beispiel die grundsätzlichste aller Verstrickungen, das Leben. Sie ist unabwendbar, da wir es alleine ja nicht schaffen und auf jene angewiesen sind, die uns lieben. Wenn man allerdings selber Kinder hat, zeigt sich diese Verstrickung nochmals von einer andern Seite. Die Kinder sind so eng mit uns verbunden, dass wir sie notwendig in alles hineinreissen, worin wir schwimmen. Auch in unsere Abgründe?

"Dont worry if we fall in Love, we will never touch the ground" heisst es in einem Lied, das ich gerade höre. Dann müssen wir nur noch fliegen lernen.

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Januar 2010
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